ÜBEN und MUSIZIEREN

Sie haben Ihr Kind für das Erlernen eines Musikinstrumentes an der Musikschule angemeldet. Das war eine gute Entscheidung über die wir uns sehr freuen.

Unser gemeinsamer Wunsch ist es, dass Ihr Kind zunehmend eigenständig Freude am Musizieren und an seinem Instrument gewinnt.

Dazu gehört natürlich auch das Musikmachen außerhalb des Unterrichts, also zuhause, sei´s alleine oder gemeinsam mit anderen.

Musikmachen, das ist sein Instrument spielen, Training, Aufgaben lösen und Musizieren. Das alles zusammen nennen wir gemeinhin das Üben.

Gerade unsere jüngeren Schülerinnen und Schüler benötigen dabei auch Ihre Hilfe.

 

WIE KÖNNEN SIE IHR KIND DABEI UNTERSTÜTZEN?

  1. MOTIVATION UND ZIELE

    Erinnern, ermuntern und loben Sie Ihr Kind beim Musikmachen.

    Begleiten Sie Ihr Kind bei seinen Vorspielen.

    Vielleicht kann man auch andere Konzerte bspw. der Musikschule zusammen besuchen.

    Motivierend ist auch das Gefühl, etwas eigenständig zu können. Suchen Sie Gelegenhei­ten, dass Ihr Kind dies zeigen kann (bei Musikschulveranstaltungen, ein Vortrag in der Schulklasse oder bei Familienfesten…)

    Auch andere Zielsetzungen können anspornen, wie z. B. der Wunsch in einem Ensemble mitspielen zu können oder die Teilnahme an einem Wettbewerb.

  2. ZEITLICHE UND RÄUMLICHE BEDINGUNGEN
    Es ist von großem Vorteil, wenn Ihr Kind regelmäßig üben kann.

    Dies sollte zu günstigen Zeiten möglich sein, die Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Kind finden, z. B. wenn zusammen ein Wochenplan (auch für die Ferien) erstellt wird.

    Grundsätzlich gilt: Besser häufig zeitlich kurze, als selten lange Spieleinheiten.

    Für die notwendige Konzentration sollte Ihrem Kind in seiner Musik-Zeit ein ungestörter Raum mit spielbereitem Instrument zur Verfügung stehen.

  3.  DABEI SEIN
    Sollte es Ihnen möglich sein, gelegentlich beim Musikmachen Ihres Kindes dabei zu sein, kann dies eine bedeutende Anerkennung sein. Vielleicht können Sie teilweise auch mit­spielen. Ein Blick in das Hausaufgabenheft Ihres Kindes kann ebenfalls hilfreich sein.

    Bitte seien Sie mit Kritik an der Spielweise Ihres Kindes zurückhaltend. Das kann die Lehrkraft am besten.

  4. DIE LEHRKRAFT
    …ist auch für Sie da. Für Ihre Fragen oder Problemstellungen stehen die Lehrkräfte grundsätzlich zur Verfügung.

    Die Lehrkraft kann auch eine strukturierte Übemethode erläutern.

    Dabei können Lehr- und Lernmethoden beim gleichen Instrument unter den

    Lehrkräften variieren.

    In Absprache mit Ihrem Kind und der Lehrkraft können auch Unterrichtsbesuche

    von Ihnen hilfreich sein.

  5.  KRISEN
    …ist ein großes Wort dafür, dass es beim häuslichen Musikmachen Ihres Kindes nicht immer so klappt, wie wir uns das vorstellen.

    Ist Ihr Kind und seine Lehrkraft noch auf der Suche nach dem angemessenen Lerntempo?

    Gibt es eine Konkurrenz zu einem Geschwisterteil?

    Gibt es Ablenkungen oder Probleme, die mit dem Musikmachen und dem Musikunterricht gar nichts zu tun haben?

    Hier empfiehlt sich grundsätzlich das Gespräch mit der Lehrkraft und – Geduld!

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